„FRIENDLY FIRE auf Tour im Rahmen der Vorab-Screenings für den Deutschen Filmpreis:

Friendly Fire, feierte seine Uraufführung 2025 als Eröffnungsfilm des DokFests München. Klaus Fried geht in dem Film den Lebensspuren seines berühmten Vaters, des Lyrikers Erich Fried, nach.

Festivalleiter Daniel Sponsel (München): „Der Film von Klaus Fried und Julia Albrecht ist ein Geschenk zur richtigen Zeit, thematisch hoch aktuell, voller Ambivalenzen und eine vielschichtige Familensaga. Erich Fried vereinte als Künstler und Mensch die heftigsten Widersprüche: Als heimatvertriebener jüdischer Emigrant aus dem nationalsozialistischen Deutschland wird er zum strengen Kritiker der israelischen Politik. Als linker Pazifist sucht er den Austausch mit dem bekennenden Neonazi Michael Kühnen. Sein Liebesleben folgt nur bedingt seiner sensiblen Lyrik zum Thema. Als Vater bleibt er dem Sohn Klaus ein Rätsel: überlebensgroß und doch zutiefst menschlich.“